Was verdient ein Lehrer?
Lehrer unterrichten, erziehen und beraten an Schulen – von Unterrichtsvorbereitung und Klassenführung bis Elternarbeit und Schulentwicklung. Der Weg führt in der Regel über Studium und Referendariat (Vorbereitungsdienst) in den Schuldienst, oft als Beamte oder angestellt nach Tarif. Das Bruttogehalt hängt von Bundesland, Schulform, Besoldungs- bzw. Entgeltgruppe, Erfahrung und Zusatzaufgaben ab. Als Orientierung verdienen ausgebildete Lehrer in Deutschland 2026 oft etwa 4.200–5.200 € brutto im Monat; im Referendariat liegen typische Spannen bei rund 1.500–1.900 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die Spalte Ausbildung meint typische Bezüge im Referendariat (Anwärterbezüge); ausgelernt steht für ausgebildete Lehrkräfte im Schuldienst (z. B. Besoldung A12/A13 oder vergleichbare Tarifgruppen). Die tatsächliche Vergütung hängt von Bundesland, Schulform, Erfahrungsstufe, Beamtenstatus und Zusatzfunktionen ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Lehrer gestalten den Schulalltag zwischen Unterricht, Klassenführung und Kollegium: Stunden vorbereiten, Lernprozesse begleiten und Leistungen bewerten. Dazu kommen Elternkontakte, Konferenzen, Aufsicht und oft zusätzliche Aufgaben in Projekten, Fachschaften oder Schulentwicklung.
- Unterricht vorbereiten, durchführen und reflektieren: Lernziele setzen, Methoden wählen und Leistungsstände einschätzen.
- Klassen führen, Regeln und Rituale etablieren sowie Konflikte und Störungen pädagogisch begleiten.
- Eltern- und Erziehungsberechtigtengespräche führen, Förderpläne abstimmen und Elternabende gestalten.
- Konferenzen, Fachschaften und Schulentwicklung mitgestalten; Dokumentation und Zeugnisse erstellen.
- Digitale Tools, Differenzierung und Inklusion im Unterricht umsetzen sowie Kolleginnen und Kollegen austauschen.
- Aufsicht, Wandertage, Projekte und außerunterrichtliche Angebote organisieren und verantworten.