Was verdient ein Straßenbauer?
Straßenbauer planen, bauen und sanieren Verkehrswege: Sie stellen Unterbau und Tragschichten her, asphaltieren oder pflastern, setzen Entwässerung und Bordsteine und sichern Baustellen im Straßenraum. Das Bruttogehalt hängt von Region, Tarifbindung im Bauhauptgewerbe, Betrieb, Maschinenqualifikation und Spezialisierung ab. Als Orientierung verdienen ausgelernte Straßenbauer in Deutschland 2026 oft etwa 3.200–3.800 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 990–1.330 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die Spalte Ausbildung meint die duale Ausbildung Straßenbauer/-in; ausgelernt steht für tätige Straßenbauer. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung im Bauhauptgewerbe, Zulagen (z. B. Schlechtwetter, Erschwernis), Betrieb, Region, Maschinenqualifikation, Erfahrung und Auftragslage ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Straßenbauer stellt Verkehrsflächen her und instand: Unterbau, Trag- und Deckschichten, Entwässerung und Randausbildung. Zum Alltag gehören körperliche Arbeit im Freien, der Umgang mit Baumaschinen und Verdichtern, präzises Arbeiten nach Höhen und Gefälle sowie die Abstimmung mit Bauleitung, Verkehrssicherung und anderen Gewerken – oft unter Witterung und Termindruck.
- Unterbau und Tragschichten herstellen, verdichten und auf Höhen und Gefälle prüfen; Entwässerung und Randsteine setzen.
- Asphalt einbauen und verdichten oder Pflaster, Platten und Bordsteine nach Plan verlegen; Anschlüsse und Fugen ausführen.
- Baumaschinen und Verdichter bedienen bzw. unterstützen; Material, Werkzeuge und Verkehrssicherung bereitstellen.
- Pläne und Aufmaße lesen, Maße und Ebenheit kontrollieren sowie Arbeitsergebnisse dokumentieren.
- Mit Bauleitung, Tiefbau, Verkehrssicherung und Lieferanten abstimmen; Baustellenordnung und Arbeitsschutz einhalten.
- Körperlich belastende Arbeit, Witterung, Lärm und wechselnde Baustellen bei Neubau, Sanierung und Unterhalt sind typisch.