Was verdient ein Karosseriebaumechaniker?
Karosseriebaumechanikerinnen und Karosseriebaumechaniker richten, fügen und reparieren Fahrzeugkarosserien und verbinden Blech-, Kunststoff- und mechanische Arbeiten mit moderner Messtechnik – in Werkstätten, bei Herstellern und in der Unfallinstandsetzung. Das Bruttogehalt hängt von Region, Tarifbindung, Betrieb und Spezialisierung ab. Als Orientierung verdienen Ausgelernte in Deutschland 2026 oft etwa 3.150–3.750 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 960–1.260 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Betrieb, Region, Erfahrung, Schweiß-, Richt- und Fügekompetenz sowie Auftragslage ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Karosseriebaumechaniker arbeitet in Kfz-Werkstätten, Karosserie- und Lackierbetrieben sowie bei Fahrzeugherstellern: Schäden aufnehmen, Karosserien messen und richten, Teile trennen, schweißen und fügen, Anbauteile montieren und Oberflächen für die Lackierung vorbereiten. Zum Alltag gehören Arbeitsschutz, präzises Arbeiten nach Herstellervorgaben, Umgang mit modernen Werkstoffen und Abstimmung mit Lackiererei, Mechatronik und Kunden – oft unter Termindruck nach Unfällen.
- Unfall- und Korrosionsschäden aufnehmen, Karosserien vermessen, richten und Instandsetzungswege festlegen.
- Bleche, Profile, Kunststoffe und Bauteile trennen, schweißen, kleben oder nieten – inklusive Aluminium und hochfester Stähle.
- Anbauteile demontieren und montieren, Ausbeultechniken anwenden und Oberflächen für die Lackierung vorbereiten.
- Arbeitsschutz, persönliche Schutzausrüstung und Hersteller-Instandsetzungsvorgaben konsequent einhalten.
- Mit Lackiererei, Mechatronik und Kunden abstimmen; Schadenbilder, Messprotokolle und Arbeitszeiten dokumentieren.
- Messsysteme, Richtanlagen und Schweißgeräte pflegen sowie Qualitätsstandards sichern.